Bis zu 60 % der neuen Wohnungen sind gemeinnützig oder preisgünstig – für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Bedürfnisse.
Partner
Wohnbaugenossenschaften
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Projekt
Von Thun – für Thun!
Die Planung Bostudenzelg
- ermöglicht eine soziale, nachhaltige und städtebaulich hochwertige Entwicklung eines der letzten grossen Baugebiete im Stadtgebiet von Thun.
- gewährleistet eine Vielzahl von Partizipationsformen; Betroffene und Interessierte konnten während des gesamten Prozesses auf vielfältige Weise ihre Anliegen einbringen.
- verbessert sowohl die Verfügbarkeit als auch die Bezahlbarkeit des Wohnraums in Thun – insbesondere für jüngere Bevölkerungsschichten und Familien.
- gewährleistet eine nachhaltige, zukunftsorientierte Verkehrserschliessung und fördert die Lebensqualität sowie die umweltfreundliche Mobilität – sowohl im neuen Quartier als auch in der Nachbarschaft.
Themenfelder
Nutzungsmix und Genossenschaftsanteil
- Das Areal Bostudenzelg in Thun ist eine rund 45’000 m² grosse Landreserve, die seit Langem als Bauzone ausgewiesen ist und zu gleichen Teilen der Stadt Thun sowie privaten Eigentümern gehört.
- Die geplante Überbauung soll den akuten Wohnungsmangel in Thun (Leerwohnungsquote < 0,2%) nachhaltig entschärfen. Insgesamt entstehen ca. 600 moderne Wohnungen.
- Rund die Hälfte der Wohnungen wird von gemeinnützigen Wohnbauträgern auf städtischem Boden realisiert, die andere Hälfte auf privatem Grund (Miet- und Eigentumswohnungen).
- Die Stadt vergibt Baurechte an Wohnbaugenossenschaften und Institutionen, um das Angebot an preisgünstigem und gemeinnützigem Wohnraum rasch zu erweitern.
- Die IG Bostuden – ein Zusammenschluss regionaler Wohnbaugenossenschaften und sozialer Institutionen – übernimmt gemeinsam mit der Stadt Verantwortung für die Entwicklung.
- Gemeinnützige Wohnungen sind meist bis zu 20% günstiger als der freie Markt und sorgen für stabile, langfristig sichere Mieten.
- Das Projekt bietet vielfältige Wohn- und Lebensformen und setzt auf gesellschaftlich durchmischtes Wohnen.
Städtebau
- Die Basis für die Überbauungsordnung „Bostudenzelg Bläuerstrasse“ bildet das Richtprojekt, welches 2019 als Sieger aus dem Ideenwettbewerb nach SIA 142 hervorging.
- Das Siegerprojekt der IG Bostuden überzeugt mit einem ganzheitlichen Konzept, welches unter dem Motto «Mit Herzblut für Thun» entwickelt wurde.
- Das Projekt legt einen hohen Wert auf die Integration in die umliegenden Quartiere und schafft mit der Entwicklung eines vielfältigen, quartierverbundenen und inklusiven Stadtquartiers einen Mehrwert für alle.
- Herzstück ist ein grosszügiger, öffentlich zugänglicher Park, um den sich die Gebäude ringförmig anordnen. Damit wird der Austausch zwischen den Quartierbewohnenden und die Identifikation mit dem Ort gefördert.
- Frei zugängliche Quartierplätze und Begegnungszonen für die Bewohnenden und das Quartierumfeld sind verbindlich vorgesehen.
Mobilität und Erschliessung
- Das Mobilitätskonzept setzt klar auf Fuss- und Veloverkehr sowie alternative Angebote wie Carsharing und ÖV.
- Der motorisierte Individualverkehr wird auf die Quartiersränder beschränkt; die zentrale Parkanlage bleibt autofrei und steigert die Lebensqualität.
- Durchgehende, sichere Fuss- und Velowege verbinden das Quartier optimal mit dem Umfeld.
- Zufahrten und Parkplätze für Autos sind nur an den Rändern vorgesehen, um unnötigen Verkehr in den Wohnbereichen zu vermeiden.
- Die Gesamtzahl der Parkplätze ist limitiert und orientiert sich am tatsächlichen Bedarf.
- Alternative Mobilitätsformen werden gezielt gefördert, um den privaten Autoverkehr weiter zu reduzieren.
- Die Verkehrssituation wird nach Inbetriebnahme überwacht und bei Bedarf mit weiteren Massnahmen wie Verkehrsberuhigung angepasst.
Partizipation und Kommunikation
- Es gab vielfältige Formen der Partizipation: Von Beginn an wurden Bevölkerung, Quartierbewohnende und Interessengruppen aktiv einbezogen.
- Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb (SIA 142) mit Einbindung lokaler Akteure bildete die Grundlage der Planung.
- Neben formellen Beteiligungsformaten (Mitwirkung, öffentliche Auflage) konnten sich die Menschen besonders bei der Gestaltung der Aussenräume einbringen.
- Während der öffentlichen Auflage (22.11.–23.12.2024) konnten Einsprachen und Stellungnahmen eingereicht werden; acht Einsprachen betrafen vor allem Gebäude und Mobilität.
- Anliegen aus den Einsprachen wurden für die weitere Planung und kommende Architekturwettbewerbe berücksichtigt (z.B. Gebäudehöhen, Fassadengestaltung).
- Auch künftig sollen Anwohnende und Interessierte bei der Entwicklung der Freiräume und Allmend mitwirken.
- Die Überbauungsordnung wurde im Stadtrat öffentlich diskutiert und mit grosser Mehrheit angenommen.
- Gegen die Überbauungsordnung wurde das Referendum ergriffen – die Stimmberechtigten entscheiden am 30. November 2025.
Infrastruktur
- Das Wohnangebot wird ergänzt durch quartierbezogene Infrastrukturen wie Doppelkindergarten, Quartierzentrum, Gemeinschaftsräume und unterstützende Dienstleistungen.
- Erdgeschosse werden mit Nutzungen wie kleinen Läden, Café/Bistro und Gemeinschaftsräumen belebt – das stärkt das Zusammenleben und die Quartierplätze.
- Es sind Flächen für zusätzliche schulische Infrastruktur (z.B. Kindergarten, Primarschule) bei Bedarf vorgesehen.
- Angebote für medizinische Grundversorgung, altersgerechtes und betreutes Wohnen sowie mittelfristig ein Pflegeheim sind geplant.
- Die Entwicklung der acht städtischen Baufelder übernimmt die Trägerschaft; Synergien mit privaten Entwicklern (z.B. für den Park) werden genutzt.
- Infrastrukturverträge regeln Bau und Unterhalt gemeinsam genutzter Anlagen wie Grünflächen und Wege.
- Während der Bauzeit sind provisorische Räume für allgemeine und gemeinschaftliche Nutzungen als Zwischennutzung vorgesehen.
Energie und Umwelt
- Das Wohnquartier orientiert sich am Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) und setzt auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und gesunden Innenraumkomfort.
- Fossile Brennstoffe werden vermieden, erneuerbare Energien gefördert und Energieanlagen möglichst effizient gebündelt betrieben.
- Die Neubauten nutzen Grundwasser als Hauptenergiequelle für Heizung und Warmwasser, was CO₂-Emissionen deutlich senkt.
- Verdichtung auf bereits bestehender Bauzone minimiert den Flächenverbrauch der Stadt.
- Ökologisches Bauen wird gefördert: Materialwahl und Bauweise reduzieren die graue Energie und den ökologischen Fussabdruck.
- Gemeinnützige Trägerschaften verpflichten sich zu innovativen, nachhaltigen Bauweisen – das senkt auch die Nebenkosten.
- Die Gesamtenergieeffizienz der Gebäude erfüllt sämtliche kantonalen Vorgaben.
Stimmen aus Thun

Weaseling out of things is important to learn; it’s what separates us from the animals… except the weasel. Oh yeah, what are you gonna do?

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