Das Projekt Bostudenzelg

Mehr bezahlbarer Wohnraum

  • Bis zu 60 % der neuen Wohnungen sind gemeinnützig oder preisgünstig – für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Bedürfnisse.

Mehr bezahlbarer Wohnraum

  • Bis zu 60 % der neuen Wohnungen sind gemeinnützig oder preisgünstig – für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Bedürfnisse.

Mehr bezahlbarer Wohnraum

  • Bis zu 60 % der neuen Wohnungen sind gemeinnützig oder preisgünstig – für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Bedürfnisse.

Mehr bezahlbarer Wohnraum

  • Bis zu 60 % der neuen Wohnungen sind gemeinnützig oder preisgünstig – für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Bedürfnisse.

Mehr bezahlbarer Wohnraum

  • Bis zu 60 % der neuen Wohnungen sind gemeinnützig oder preisgünstig – für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Bedürfnisse.

Das Projekt Bostudenzelg

Bis zu 60 % der neuen Wohnungen sind gemeinnützig oder preisgünstig – für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Bedürfnisse.

Ein grosszügiger, zusammenhängender Park schafft Erholung und Begegnung – offen für das ganze Quartier.

Wohnen, Arbeiten und öffentliches Leben werden gemischt – für Vielfalt, kurze Wege und ein lebendiges Miteinander.

Klare Vorgaben zu Gebäudehöhen und Gestaltung sichern ein attraktives, gut gestaltetes Quartier – statt maximaler, ungeplanter Verdichtung.

Ein flexibles Mobilitätskonzept und klare Rahmenbedingungen sorgen für gute Erschliessung, Planungssicherheit und nachhaltige Entwicklung.

Ziele des Projekts

Die Planung Bostudenzelg schafft …

  • dringend benötigten Wohnraum, insbesondere mit einem hohen Anteil an gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnungen (bis zu 60% der neuen Wohnungen) für verschiedene Bevölkerungsgruppen.
  • eine grosszügige, zusammenhängende Grünfläche und die Schaffung eines öffentlich zugänglichen Parks für das ganze Quartier.
  • mit der Mischung von verschiedenen Wohnungsformen, Gewerbe und öffentlichen Nutzungen Voraussetzungen für einen lebendigen neuen Quartierteil.
  • klare Vorgaben für Gebäudehöhen und eine qualitativ gute Gestaltung, um ein attraktives Quartier für alle zu realisieren – das Areal ist bereits heute in der Bauzone und könnte mit maximaler Ausnutzung und ohne Qualitätssicherung überbaut werden.
  • eine optimiertes flexibles Mobilitätskonzept, dass bei Bedarf den Bedürfnissen entsprechend angepasst werden kann.
  • Planungssicherheit für Eigentümerinnen und Eigentümer, Investoren und die Stadt sowie klare Regeln für die Arealerschliessung, die Baubereiche und die Entwicklung.

Partner

 

Wohnbaugenossenschaften

Alpenblick | Freistatt | Hohmad | Lanzgut | Neufeld | Nünenen | Schwäbis | Thun | Wendelsee | Wohnbaugenossenschaft von Arbeitgebern | Wohnwerk Futura | Zukunft Wohnen

Projekt

Von Thun – für Thun!

Die Planung Bostudenzelg

  • ermöglicht eine soziale, nachhaltige und städtebaulich hochwertige Entwicklung eines der letzten grossen Baugebiete im Stadtgebiet von Thun.
  • gewährleistet eine Vielzahl von Partizipationsformen; Betroffene und Interessierte konnten während des gesamten Prozesses auf vielfältige Weise ihre Anliegen einbringen.
  • verbessert sowohl die Verfügbarkeit als auch die Bezahlbarkeit des Wohnraums in Thun – insbesondere für jüngere Bevölkerungsschichten und Familien.
  • gewährleistet eine nachhaltige, zukunftsorientierte Verkehrserschliessung und fördert die Lebensqualität sowie die umweltfreundliche Mobilität – sowohl im neuen Quartier als auch in der Nachbarschaft.

Themenfelder

  • Das Areal Bostudenzelg in Thun ist eine rund 45’000 m² grosse Landreserve, die seit Langem als Bauzone ausgewiesen ist und zu gleichen Teilen der Stadt Thun sowie privaten Eigentümern gehört.
  • Die geplante Überbauung soll den akuten Wohnungsmangel in Thun (Leerwohnungsquote < 0,2%) nachhaltig entschärfen. Insgesamt entstehen ca. 600 moderne Wohnungen.
  • Rund die Hälfte der Wohnungen wird von gemeinnützigen Wohnbauträgern auf städtischem Boden realisiert, die andere Hälfte auf privatem Grund (Miet- und Eigentumswohnungen).
  • Die Stadt vergibt Baurechte an Wohnbaugenossenschaften und Institutionen, um das Angebot an preisgünstigem und gemeinnützigem Wohnraum rasch zu erweitern.
  • Die IG Bostuden – ein Zusammenschluss regionaler Wohnbaugenossenschaften und sozialer Institutionen – übernimmt gemeinsam mit der Stadt Verantwortung für die Entwicklung.
  • Gemeinnützige Wohnungen sind meist bis zu 20% günstiger als der freie Markt und sorgen für stabile, langfristig sichere Mieten.
  • Das Projekt bietet vielfältige Wohn- und Lebensformen und setzt auf gesellschaftlich durchmischtes Wohnen.
  • Die Basis für die Überbauungsordnung „Bostudenzelg Bläuerstrasse“ bildet das Richtprojekt, welches 2019 als Sieger aus dem Ideenwettbewerb nach SIA 142 hervorging.
  • Das Siegerprojekt der IG Bostuden überzeugt mit einem ganzheitlichen Konzept, welches unter dem Motto «Mit Herzblut für Thun» entwickelt wurde.
  • Das Projekt legt einen hohen Wert auf die Integration in die umliegenden Quartiere und schafft mit der Entwicklung eines vielfältigen, quartierverbundenen und inklusiven Stadtquartiers einen Mehrwert für alle.
  • Herzstück ist ein grosszügiger, öffentlich zugänglicher Park, um den sich die Gebäude ringförmig anordnen. Damit wird der Austausch zwischen den Quartierbewohnenden und die Identifikation mit dem Ort gefördert.
  • Frei zugängliche Quartierplätze und Begegnungszonen für die Bewohnenden und das Quartierumfeld sind verbindlich vorgesehen.
  • Das Mobilitätskonzept setzt klar auf Fuss- und Veloverkehr sowie alternative Angebote wie Carsharing und ÖV.
  • Der motorisierte Individualverkehr wird auf die Quartiersränder beschränkt; die zentrale Parkanlage bleibt autofrei und steigert die Lebensqualität.
  • Durchgehende, sichere Fuss- und Velowege verbinden das Quartier optimal mit dem Umfeld.
  • Zufahrten und Parkplätze für Autos sind nur an den Rändern vorgesehen, um unnötigen Verkehr in den Wohnbereichen zu vermeiden.
  • Die Gesamtzahl der Parkplätze ist limitiert und orientiert sich am tatsächlichen Bedarf.
  • Alternative Mobilitätsformen werden gezielt gefördert, um den privaten Autoverkehr weiter zu reduzieren.
  • Die Verkehrssituation wird nach Inbetriebnahme überwacht und bei Bedarf mit weiteren Massnahmen wie Verkehrsberuhigung angepasst.
  • Es gab vielfältige Formen der Partizipation: Von Beginn an wurden Bevölkerung, Quartierbewohnende und Interessengruppen aktiv einbezogen.
  • Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb (SIA 142) mit Einbindung lokaler Akteure bildete die Grundlage der Planung.
  • Neben formellen Beteiligungsformaten (Mitwirkung, öffentliche Auflage) konnten sich die Menschen besonders bei der Gestaltung der Aussenräume einbringen.
  • Während der öffentlichen Auflage (22.11.–23.12.2024) konnten Einsprachen und Stellungnahmen eingereicht werden; acht Einsprachen betrafen vor allem Gebäude und Mobilität.
  • Anliegen aus den Einsprachen wurden für die weitere Planung und kommende Architekturwettbewerbe berücksichtigt (z.B. Gebäudehöhen, Fassadengestaltung).
  • Auch künftig sollen Anwohnende und Interessierte bei der Entwicklung der Freiräume und Allmend mitwirken.
  • Die Überbauungsordnung wurde im Stadtrat öffentlich diskutiert und mit grosser Mehrheit angenommen.
  • Gegen die Überbauungsordnung wurde das Referendum ergriffen – die Stimmberechtigten entscheiden am 30. November 2025.
  • Das Wohnangebot wird ergänzt durch quartierbezogene Infrastrukturen wie Doppelkindergarten, Quartierzentrum, Gemeinschaftsräume und unterstützende Dienstleistungen.
  • Erdgeschosse werden mit Nutzungen wie kleinen Läden, Café/Bistro und Gemeinschaftsräumen belebt – das stärkt das Zusammenleben und die Quartierplätze.
  • Es sind Flächen für zusätzliche schulische Infrastruktur (z.B. Kindergarten, Primarschule) bei Bedarf vorgesehen.
  • Angebote für medizinische Grundversorgung, altersgerechtes und betreutes Wohnen sowie mittelfristig ein Pflegeheim sind geplant.
  • Die Entwicklung der acht städtischen Baufelder übernimmt die Trägerschaft; Synergien mit privaten Entwicklern (z.B. für den Park) werden genutzt.
  • Infrastrukturverträge regeln Bau und Unterhalt gemeinsam genutzter Anlagen wie Grünflächen und Wege.
  • Während der Bauzeit sind provisorische Räume für allgemeine und gemeinschaftliche Nutzungen als Zwischennutzung vorgesehen.
  • Das Wohnquartier orientiert sich am Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) und setzt auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und gesunden Innenraumkomfort.
  • Fossile Brennstoffe werden vermieden, erneuerbare Energien gefördert und Energieanlagen möglichst effizient gebündelt betrieben.
  • Die Neubauten nutzen Grundwasser als Hauptenergiequelle für Heizung und Warmwasser, was CO₂-Emissionen deutlich senkt.
  • Verdichtung auf bereits bestehender Bauzone minimiert den Flächenverbrauch der Stadt.
  • Ökologisches Bauen wird gefördert: Materialwahl und Bauweise reduzieren die graue Energie und den ökologischen Fussabdruck.
  • Gemeinnützige Trägerschaften verpflichten sich zu innovativen, nachhaltigen Bauweisen – das senkt auch die Nebenkosten.
  • Die Gesamtenergieeffizienz der Gebäude erfüllt sämtliche kantonalen Vorgaben.

Stimmen aus Thun

Weaseling out of things is important to learn; it’s what separates us from the animals… except the weasel. Oh yeah, what are you gonna do?

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Unterstützungskomitee Bostudenzelg JA
info@bostudenzelg.ch

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